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Calcium

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Alles, was du über Calcium wissen musst: Ein umfassender Leitfaden

Calcium ist eines der bekanntesten Mineralstoffe und spielt eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit. In diesem umfassenden Artikel erfährst du alles Wichtige über Calcium, von seiner Bedeutung für den Körper bis hin zu den besten Nahrungsquellen und Tipps zur optimalen Aufnahme.


1. Was ist Calcium?

Calcium ist ein essenzielles Mineral, das im menschlichen Körper in großer Menge vorkommt. Ungefähr 99 % des Calciums befinden sich in den Knochen und Zähnen, während der Rest im Blut und in anderen Geweben zirkuliert. Neben der Knochengesundheit ist es für zahlreiche biochemische Prozesse unverzichtbar.

Zusätzlich unterstützt Calcium hormonelle Funktionen, stabilisiert Zellmembranen und ist am Zellstoffwechsel beteiligt. Ohne ausreichendes Calcium könnten viele enzymatische Reaktionen im Körper nicht korrekt ablaufen.


2. Warum ist Calcium wichtig?

Calcium ist unverzichtbar für:

  • Knochengesundheit: Calcium ist der Hauptbaustein der Knochen. Ein Mangel kann zu Osteoporose und brüchigen Knochen führen.

  • Zahnstruktur: Calcium stärkt die Zähne und schützt vor Karies.

  • Muskelkontraktion: Muskeln benötigen Calcium, um sich zusammenzuziehen und zu entspannen.

  • Nervenübertragung: Calcium hilft bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen.

  • Blutgerinnung: Ohne Calcium wäre eine normale Blutgerinnung nicht möglich.

  • Hormonfreisetzung: Calcium ist an der Ausschüttung verschiedener Hormone beteiligt.

Ein optimaler Calciumspiegel verbessert auch die Herz-Kreislauf-Gesundheit, indem er den Blutdruck reguliert und die Funktion der Herzmuskulatur unterstützt.


3. Täglicher Calciumbedarf

Der tägliche Calciumbedarf variiert je nach Alter, Geschlecht und Lebensphase. Besonders in Wachstumsphasen, während der Schwangerschaft und im Alter ist der Bedarf erhöht. Zudem benötigen Sportler oft mehr Calcium, da sie durch starkes Schwitzen Mineralstoffe verlieren.

Einflussfaktoren wie genetische Veranlagung, individuelle Stoffwechselraten und Ernährungsgewohnheiten spielen ebenfalls eine Rolle bei der Bestimmung des persönlichen Calciumbedarfs.


4. Natürliche Calciumquellen

Calcium kann über eine Vielzahl von Lebensmitteln aufgenommen werden, darunter:

  • Milchprodukte: Milch, Joghurt, Käse

  • Grünes Blattgemüse: Brokkoli, Grünkohl, Spinat

  • Fisch: Sardinen und Lachs (mit Gräten)

  • Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen

  • Nüsse und Samen: Mandeln, Chiasamen, Sesam

  • Angereicherte Lebensmittel: Pflanzliche Milch, Säfte, Getreide

Moderne Ernährungstrends, wie vegane oder laktosefreie Ernährung, erfordern besondere Aufmerksamkeit, um den Calciumhaushalt aufrechtzuerhalten.


5. Calciumaufnahme und -verwertung

Nicht alles aufgenommene Calcium wird vom Körper verwertet. Faktoren, die die Calciumaufnahme beeinflussen, sind:

  • Vitamin D: Fördert die Calciumaufnahme im Darm.

  • Oxalate und Phytate: In Spinat und Vollkornprodukten enthalten, können die Aufnahme hemmen.

  • Hohe Protein- und Salzaufnahme: Kann die Calciumausscheidung erhöhen.

Auch die gleichzeitige Aufnahme bestimmter Nährstoffe, wie Magnesium, kann die Calciumverwertung fördern. Regelmäßige Bewegung stärkt nicht nur die Knochen, sondern verbessert auch den Calciumstoffwechsel.


6. Calciummangel: Symptome und Risiken

Ein Calciummangel (Hypokalzämie) kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, darunter:

  • Osteoporose: Poröse und brüchige Knochen.

  • Muskelkrämpfe und Zuckungen.

  • Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen.

  • Herzrhythmusstörungen.

  • Erhöhte Knochenbrüche.

Langfristiger Calciummangel kann zudem die Zahngesundheit beeinträchtigen und zu erhöhter Infektanfälligkeit führen. Neuere Studien deuten auch auf einen Zusammenhang zwischen unzureichender Calciumversorgung und erhöhtem Risiko für Bluthochdruck und Darmkrebs hin.


7. Calciumüberdosierung: Gefahren und Symptome

Obwohl ein Mangel gefährlich ist, kann auch eine Überdosierung (Hyperkalzämie) problematisch sein. Symptome einer Überdosierung sind:

  • Nierensteine

  • Verstopfung

  • Müdigkeit und Schwäche

  • Herzprobleme

  • Kalzifizierung von Weichteilen

Besonders bei langfristig hoher Calciumzufuhr ohne ärztliche Kontrolle steigt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Experten empfehlen daher, den Bedarf primär über die Ernährung zu decken.


8. Nahrungsergänzungsmittel: Sinnvoll oder nicht?

Viele Menschen greifen zu Calciumpräparaten, aber sind sie notwendig?

  • Wann sinnvoll?: Bei diagnostiziertem Mangel, Osteoporose oder erhöhtem Bedarf.

  • Vorsicht bei Selbstmedikation: Eine übermäßige Zufuhr kann schaden.

Es gibt auch innovative Darreichungsformen wie Kautabletten, Pulver und Flüssigpräparate, die die Einnahme erleichtern. Dennoch sollte die Einnahme immer gut durchdacht und am besten ärztlich begleitet werden.


9. Interessante Fakten über Calcium

  • Calcium ist das fünfthäufigste Element in der Erdkruste.

  • Der menschliche Körper enthält etwa 1-1,5 kg Calcium.

  • Ein Calciumdefizit während der Kindheit kann die Endgröße beeinflussen.

  • Bestimmte Kräuter wie Brennnessel und Löwenzahn sind ebenfalls gute Calciumquellen.


Fazit

Calcium ist ein unverzichtbares Mineral für unsere Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung mit calciumreichen Lebensmitteln, ausreichend Vitamin D und ein gesunder Lebensstil sorgen dafür, dass unser Körper optimal mit Calcium versorgt wird. Nahrungsergänzungsmittel sollten nur bei Bedarf und nach Rücksprache mit einem Arzt eingesetzt werden.

Bleibe gesund und achte auf deine Calciumzufuhr – dein Körper wird es dir danken!


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